Der Eisacktalradweg

Der Eisacktalradweg ist 94 km lang und liegt in Südtirol, wobei er entlang des Eisacks verläuft. Bei der Tour über den Brenner gelangt man zunächst über Sterzing, Franzenfeste und schließlich Klausen nach Bozen. Er besteht beinahe vollständig aus separaten Radwegen. Dabei bieten sich immer wieder überwältigende Ausblicke auf die Berge des Pflerschtals und ins Wipptal.

Anfahrtsmöglichkeiten

Der Start der Etappe kann sehr bequem entweder mit dem Auto oder auch mit der Bahn erreicht werden. Will man nur eine Tagestour auf diesem Radweg unternehmen, kann das Auto auf der Brenner Passhöhe stehen gelassen werden. Auch mit der Bahn ist die Anreise möglich und dauert aus Innsbruck beispielsweise lediglich eine Stunde. Auf der Abfahrt passiert man zahlreiche Bahnhöfe, weshalb man bei Bedarf ideal auch mit dem Zug einfach zurückfahren kann.

Verlauf der Etappe

Aufgrund der Tatsache, dass der Radweg durchweg asphaltiert ist und meist in einem leichten Gefälle verläuft, ist der Eisacktalradweg in den Schwierigkeitsgrad „leicht“ einzuordnen. Nichtsdestotrotz müssen zwischendurch zwar kurze, aber dafür sehr steile Passagen überwunden werden. Hinter dem Brennerbad führt der Radweg durch einen neu angelegten Tunnel und folgt dabei der alten Bahnlinie der Trasse, bis man schließlich zum alten Astertunnel im Pflerschtal gelangt. Hiernach kommt man über Gossensass nach Brixen, wobei einige steile Gegenanstiege bewältigt werden müssen. Hat man dies geschafft, tauchen kurz vor Brixen auch die ersten Apfelplantagen auf, die typisch für diese Region sind. Nach Brixen verläuft die Etappe mit einem stetigen Gefälle schließlich nach Klausen. Hiernach gelangt man nach Waidbruck, wobei der Radweg nun immer entlang der Eisack bis hin nach Bozen führt. Ist man hier angekommen, kann man sich entscheiden, ob der Bahnhof aufgesucht wird, um die Rückfahrt anzutreten oder doch lieber auf den nächsten Radweg (Etsch-Radweg oder Trento) gewechselt werden soll.

Radreise auf dem Eisacktalradweg

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