Von Deutschland bis nach Italien über die Via Claudia Augusta

Auf dieser alten Römerstraße sind schon die alten Römer durch die Alpen gewandert. Die Rede ist von der Via Claudia Augusta, die auch heute noch ein großer Anziehungspunkt für Wanderer und Fahrradfahrer ist. Schließlich kommt man auf diesem historischen Weg direkt von Deutschland nach Italien, genauer gesagt von Bayern über Tirol nach Italien. Für einen Fahrradurlaub sollte man sich also etwas Zeit nehmen. Denn die Via Claudia Augusta ist nicht gerade eine kurze Strecke. Mit rund 770 Kilometern Länge bietet diese Radstrecke natürlich einen langen Weg, den man nicht mal eben so in ein paar Tagen fährt. Schließlich darf man die auch nicht vergessen, dass auf der Via Claudia Augusta auch rund 2500 Meter Höhenunterschied vom tiefsten bis zum höchsten Punkt herrschen. Rund sieben bis zehn Tage rächte man daher auch durchschnittlich nur für den gesamten Fahrradweg, ohne längere Pausen und Besichtigung von Sehenswürdigkeiten. Dafür sollte man dann natürlich noch zusätzlich Zeit einplanen. Denn im Fahrradurlaub auf diesen besonderen Radweg, der über die ehemalige Römerstraße führt, gibt es wirklich viel zu erleben und zu sehen.

Von Donauwörth nach Ostiglia oder nach Venedig

Der Startpunkt der Via Claudia Augusta liegt im bayerischen Donauwörth. Von dort aus geht es dann rund 770 Kilometer weit in Richtung der am liegenden Hafenstadt Ostiglia oder aber nach Venedig. Denn auf dieser Radroute liegt eine Besonderheit im letzten Streckenabschnitt. Hinter Trient trennt sich die Strecke nämlich auf und es geht einmal in Richtung Ostiglia und einmal in Richtung Venedig. Doch nicht erst dort muss man sich als Fahrradurlauber eine Entscheidung stellen. Auf dem Weg bis Trient liegen so viele besondere Städte, dass man sich auch dort schon entscheiden muss, wo man sich dann länger auffällt und vielleicht etwas mehr besichtigt. Schließlich kommt man auf der Via Claudia Augusta beispielsweise an Augsburg, Fürsten, Reutte, Nauders, Laas, Meran und Bozen vorbei. Auch die Etsch liegt auf dem Weg und begleitet einen streckenweise. Und großartige Landschaften gibt es sowieso auf dem Weg dazu. Allein dafür muss man dann natürlich noch eine gewisse Portion zusätzlicher Zeit einplanen. Schließlich möchte man sich im Urlaub ja auch nicht hetzen lassen.

Die Via Claudia Augusta

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